



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
EGR1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400133-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EGR1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400133-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EGR1 (early growth response 1) kodiert einen unmittelbaren „Immediate-Early“-Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der durch Mitogene, Zytokine und zellulären Stress rasch induziert wird. Es integriert Signale aus dem MAPK/ERK‑Signalweg und verwandten Signalwegen, um Transkriptionsprogramme zu regulieren, die Proliferation, Differenzierung, Apoptose und Gene der Wundantwort steuern. EGR1 moduliert Entzündungs- und Wachstumsfaktor-Netzwerke, einschließlich Crosstalk mit TGF‑β‑ und NF‑κB‑regulierten Antworten, und prägt dadurch Zellschicksalsentscheidungen und Gewebeumbau. Eine fehlregulierte EGR1‑Aktivität wurde mit der Krebsbiologie, vaskulärem und fibrotischem Remodeling sowie neurologischen Stressantworten in Verbindung gebracht und macht EGR1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien stimulusabhängiger Transkription.
EGR1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EGR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EGR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EGR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EGR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.