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Dkk-3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424494-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dkk-3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424494-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Dickkopf-verwandte Protein 3 (Dkk-3) ist ein sezerniertes Glykoprotein, das extrazelluläre Signalprozesse moduliert, mit kontextabhängigen Effekten auf die Wnt/β‑Catenin-Aktivität sowie breiterer Wechselwirkung mit Signalwegen, die Zellschicksalsentscheidungen steuern. In Mausgeweben wurde die Dkk3-Expression mit der Regulation von Proliferation, Differenzierung und Gewebeumbau in Verbindung gebracht, einschließlich Effekten auf stromal‑epitheliale Interaktionen und immunologische Mikroumgebungen. Veränderte Dkk3-Spiegel werden in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, etwa in der Tumorbiologie, bei Fibrose sowie beim metabolischen oder kardiovaskulären Remodeling, wo Verschiebungen in Wnt-assoziierten Transkriptionsprogrammen Zellzustandsübergänge beeinflussen können. Diese Eigenschaften machen Dkk3 zu einem hilfreichen Knotenpunkt, um parakrine Signalgebung und Signalwegdynamiken in mechanistischen Modellen zu untersuchen.
Dkk-3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dkk3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dkk3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dkk3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dkk3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.