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DDAH I CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-402719 | 20 µg | $397.00 |
DDAH1 kodiert Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase 1 (DDAH I), ein zytosolisches Enzym, das asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA) und verwandte Methylarginine hydrolysiert und dadurch die Aktivität der Stickstoffmonoxid-Synthase sowie die zelluläre Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (NO) moduliert. Über die Regulation der ADMA–NO-Achse beeinflusst DDAH I die Endothelfunktion, das Redoxgleichgewicht, den Gefäßtonus und entzündliche Signalwege. Eine veränderte Expression oder Aktivität von DDAH1 wurde mit kardiovaskulären und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext von Endotheldysfunktion und oxidativem Stress untersucht. DDAH1 wird zudem in der Tumorbiologie und beim Gewebeumbau erforscht, wo NO-abhängige Signalgebung Angiogenese und Zellmigration beeinflusst.
Das DDAH I CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des DDAH1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des DDAH1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von DDAH1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die DDAH I-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von DDAH1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der DDAH I-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.