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DCAMKL1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402160-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DCAMKL1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402160-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DCLK1 (DCAMKL1) kodiert eine mikrotubuliassoziierte Serin/Threonin-Kinase, die die doublecortinähnliche Mikrotubuli-Bindung mit Kinase-Signalgebung verknüpft, um die Zytoskelettdynamik, neuronale Migration und das Neuritenauswachsen zu regulieren. In epithelialen Kontexten wird DCLK1 als Marker von Tuft-Zellen verwendet und mit Programmen in Verbindung gebracht, die Zellschicksal, Motilität und stressadaptive Signalwege steuern. Zu den berichteten Pathway-Assoziationen zählen das Mikrotubuli-Remodeling, MAPK-bezogene Signalwege sowie die Regulation von Transkriptionszuständen, die mit Differenzierung gekoppelt sind. Eine dysregulierte DCLK1-Expression wurde in mehreren Tumortypen und in entzündlichen Settings beschrieben und stützt die Forschung zu Mechanismen stammzellähnlicher Phänotypen, Invasion und Interaktionen mit dem Mikromilieu, ohne dabei klinische Outcomes zu implizieren.
DCAMKL1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DCLK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DCLK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DCLK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DCLK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.