



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
D3DR Double Nickase Plasmid (h) | sc-402172-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
D3DR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402172-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DRD3 kodiert den Dopamin-D3-Rezeptor (D3DR), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der die Adenylatcyclase-Aktivität moduliert, intrazelluläres cAMP senkt und nachgeschaltete PKA-Signalwege, die Leitfähigkeit von Ionenkanälen sowie Reaktionen des MAPK-Signalwegs beeinflusst. D3DR ist an der dopaminergen Neurotransmission und am Rezeptor-Crosstalk beteiligt, der synaptische Plastizität, neuronale Erregbarkeit und neuroendokrine Signalübertragung prägt. Eine veränderte DRD3-Expression oder -Signalübertragung wurde mit Mechanismen neuropsychiatrischer und neurodegenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter eine gestörte Belohnungsverarbeitung, Kognition und motorische Kontrolle. Als Zelloberflächenrezeptor mit pharmakologisch gut zugänglichen Signalausgängen wird DRD3 in humanen Zellmodellen häufig zur Kartierung von Signalwegen, zur Untersuchung des Rezeptortransports und von Signal-Bias erforscht.
D3DR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DRD3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DRD3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DRD3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DRD3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.