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CSN1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404934-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CSN1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404934-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes GPS1 kodiert die COP9-Signalosom-Untereinheit 1 (CSN1), eine zentrale Komponente des COP9-Signalosoms, das Cullin-RING-Ubiquitin-Ligasen reguliert, indem es die Neddylierung von Cullinen steuert und den ubiquitinabhängigen Proteinumsatz koordiniert. Über diese Funktion beeinflusst CSN1 die Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten und Stresssignalwege und greift in Signalachsen wie MAPK und NF-κB ein, die Transkriptionsprogramme und die Proteostase prägen. Störungen der COP9-Signalosom-Funktion wurden mit einer veränderten Stabilität wichtiger Regulatoren, darunter Cycline und Transkriptionsfaktoren, in Verbindung gebracht und tragen zu fehlregulierter Proliferation und beeinträchtigter Genomstabilität bei. GPS1/CSN1 ist daher für mechanistische Studien in der Krebsbiologie, in entzündungsbezogenen Signalwegen sowie für weitergehende Untersuchungen zur Kontrolle des Ubiquitin–Proteasom-Systems von Interesse.
CSN1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPS1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPS1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPS1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPS1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.