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CLN3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404501-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLN3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404501-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLN3 kodiert ein multipassierendes lysosomales/endosomales Membranprotein, das an der Regulation des vesikulären Transports, der Lysosomenhomöostase und der Funktion des Autophagie‑Lysosom‑Signalwegs beteiligt ist. Das humane CLN3 steht mit der Aufrechterhaltung des lysosomalen pH-Werts, der Membranzusammensetzung und dem Abbau bzw. der Entfernung von Makromolekülen in Verbindung und ist damit an Stressantworten und der zellulären Proteostase beteiligt. Eine Störung von CLN3 beeinträchtigt die endolysosomale Dynamik, mit nachgelagerten Effekten auf den Lipidstoffwechsel, die mitochondriale Funktion und neuroinflammatorische Signalwege in besonders vulnerablen Zelltypen. Pathogene Varianten in CLN3 sind mit der juvenilen neuronalen Ceroid-Lipofuszinose (Batten-Krankheit) assoziiert, wodurch CLN3 ein zentrales Ziel für mechanistische Untersuchungen lysosomaler Dysfunktion und neurodegenerationsrelevanter Signalwege darstellt.
CLN3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLN3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLN3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLN3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLN3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.