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CLN1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404018-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLN1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404018-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PPT1 kodiert die Palmitoyl-Protein-Thioesterase 1 (CLN1), eine lysosomale Hydrolase, die langkettige Fettsäure-Acylgruppen von S-palmitoylierten Proteinen entfernt und damit deren Abbau sowie Recycling ermöglicht. Durch die Regulation der Depalmitoylierung unterstützt CLN1 die lysosomenabhängige Proteostase, den endolysosomalen Transport und die Dynamik des Autophagie-Lysosom-Systems, mit nachgeschalteten Effekten auf den Erhalt von Neuronen und die synaptische Funktion. Ein Verlust der PPT1-Aktivität führt zur Anreicherung lipidmodifizierter Substrate und lysosomalen Speichermaterials, wodurch dieser Signalweg mit der Biologie der neuronalen Ceroid-Lipofuszinose sowie mit breiteren Mechanismen der Neurodegeneration und zellulären Stressantworten verknüpft ist.
CLN1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PPT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PPT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PPT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PPT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.