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CD55 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400738-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD55 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400738-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD55 (Decay-Accelerating Factor) ist ein GPI-verankertes, komplementregulatorisches Protein, das Wirtszellen vor komplementvermittelten Schäden schützt, indem es den Zerfall von C3/C5-Konvertasen beschleunigt. Durch die Begrenzung der Bildung nachgeschalteter Effektorkomplexe trägt CD55 zur Ausgestaltung der angeborenen Immunüberwachung bei und beeinflusst inflammatorische Signalwege an der Zelloberfläche und im Mikromilieu. Eine veränderte CD55-Expression oder -Funktion ist mit einer fehlregulierten Komplementaktivierung assoziiert und wurde unter anderem im Zusammenhang mit hämolytischen Erkrankungen, Autoimmunität und Mechanismen der Tumor-Immunflucht untersucht. In vitro wird CD55 häufig als Marker und funktioneller Knotenpunkt verwendet, um Komplementempfindlichkeit, Membranprotein-Trafficking und Interaktionen von Immunzellen zu untersuchen.
CD55 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD55-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD55 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD55-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD55-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.