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CaM II Double Nickase Plasmid (h) | sc-400952-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CaM II Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400952-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **CALM2** kodiert **Calmodulin (CaM II)**, einen ubiquitär exprimierten **Ca2+-Sensor**, der kurzzeitige Calciumsignale in koordinierte Veränderungen der Enzymaktivität, der Ionenkanal-Gating-Eigenschaften und von Transkriptionsprogrammen übersetzt. Durch Bindung und Regulation von Zielproteinen wie **CaMKs**, **Calcineurin**, **Phosphodiesterasen** und **Stickstoffmonoxid-Synthasen** trägt CALM2 zur **Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung**, **synaptischen Plastizität**, **Vesikeltransport** und **Zellzykluskontrolle** bei. CALM2-abhängige Signalgebung greift in **Ca2+/Calmodulin‑Kinase‑Signalwege**, **MAPK‑Kaskaden** und **zytoskelettales Remodeling** ein und formt so reizabhängige zelluläre Antworten. Eine fehlregulierte Calmodulin-Signalgebung sowie Varianten in Calmodulin-Genen werden mit **abnormaler elektrischer Erregbarkeit** und **veränderter Ca2+-Homöostase** in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien in **Kardiomyozyten**, **Neuronen** und anderen erregbaren Zellmodellen motiviert.
CaM II Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CALM2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CALM2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CALM2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CALM2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.