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C1r Double Nickase Plasmid (h) | sc-405842-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1r Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405842-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1R kodiert Komplementfaktor C1r, eine Serinprotease, die zusammen mit C1q und C1s den C1-Komplex bildet und so die klassische Komplementkaskade initiiert. Nach der Aktivierung spaltet C1r C1s und aktiviert es, was die nachgeschaltete Spaltung von C4 und C2 antreibt und Opsonisierung sowie entzündliche Signalübertragung fördert. Die Funktion von C1r verbindet die angeborene Immunüberwachung mit der Beseitigung von Immunkomplexen und der Modulation von Zytokinnetzwerken. Eine fehlregulierte C1R-Aktivität und ein Ungleichgewicht im klassischen Weg wurden mit komplementvermittelten entzündlichen Phänotypen und immunkomplexassoziierten Gewebeschäden in Verbindung gebracht, was C1R als mechanistisches Ziel in der immunologischen Forschung unterstützt.
C1r Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.