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C1q-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-402156-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1q-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402156-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1QA kodiert die A‑Kette der Komplementkomponente C1q, eines Erkennungsmoleküls, das den klassischen Komplementweg einleitet, indem es an Immunkomplexe und veränderte körpereigene Strukturen bindet. C1q‑A trägt zusammen mit C1r und C1s zur Bildung des C1‑Komplexes bei und unterstützt dadurch die nachgeschaltete Komplementaktivierung, Opsonisierung sowie die Modulation von Phagozytose und entzündlicher Signalübertragung. Über die angeborene Immunüberwachung hinaus beeinflusst C1q das synaptische Pruning durch Mikroglia, die Beseitigung apoptotischer Zelltrümmer und extrazellulärmatrixassoziierte Reaktionen. Eine veränderte C1QA‑Expression und C1q‑abhängige Signalwege wurden mit Immunfehlregulation und entzündlicher Pathologie in Verbindung gebracht, einschließlich Neuroinflammation und komplementassoziierter Gewebeschädigung, was mechanistische Studien in menschlichen Zellen motiviert.
C1q-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1QA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1QA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1QA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1QA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.