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BMPR-II Lentiviral Activation Particles (h) | sc-400895-LAC | 200 µl | $455.00 | |||
BMPR-II Lentiviral Activation Particles (h2) | sc-400895-LAC-2 | 200 µl | $455.00 |
BMPR2 kodiert den Bone-Morphogenetic-Protein-Rezeptor Typ II (BMPR-II), einen Serin/Threonin-Kinase-Rezeptor der TGF-β/BMP-Superfamilie, der extrazelluläre BMP-Liganden in eine intrazelluläre SMAD1/5/8-Signalübertragung übersetzt. Nach Ligandenbindung bildet BMPR-II Komplexe mit BMP-Rezeptoren vom Typ I und löst Phosphorylierungskaskaden aus, die Transkriptionsprogramme steuern, welche die vaskuläre Homöostase, das Verhalten glatter Muskelzellen und die Musterbildung während der Entwicklung kontrollieren. Die BMPR2-Signalgebung greift zudem in nicht-kanonische Signalwege ein, darunter MAPK- und Rho-GTPase-Netzwerke, und beeinflusst damit die Zytoskelettdynamik und die Zellmigration. Eine Fehlregulation der BMPR2-Aktivität oder -Expression ist eng mit der Biologie der pulmonal-arteriellen Hypertonie und allgemeineren Phänotypen des vaskulären Remodelings verknüpft, weshalb BMPR2 häufig als Ziel in mechanistischen Studien zur Regulation des BMP-Signalwegs eingesetzt wird.
BMPR-II Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente BMPR2-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.
BMPR-II Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der BMPR2-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen BMPR-II-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen BMPR2-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.
Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.