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BLM hydrolase Double Nickase Plasmid (h) | sc-404411-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BLM hydrolase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404411-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BLMH kodiert die Bleomycin-Hydrolase, eine zytosolische Cystein-Aminopeptidase, die die N‑terminale Prozessierung von Peptiden katalysiert und zum intrazellulären Umsatz von Proteinen und Peptiden beiträgt. BLMH ist an der allgemeinen Proteostase und am Aminosäurestoffwechsel beteiligt und wurde mit der Verarbeitung bioaktiver Peptide, einschließlich Amyloid‑β, in Verbindung gebracht, wodurch seine Aktivität mit Signalwegen verknüpft ist, die für Neurodegeneration und zelluläre Stressantworten relevant sind. Eine veränderte BLMH-Expression oder -Aktivität wurde im Kontext von oxidativem Stress, inflammatorischer Signalgebung und unterschiedlicher Empfindlichkeit gegenüber Bleomycin-Exposition untersucht, was BLMH zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zu Entgiftung und Peptidkatabolismus macht. Als breit exprimiertes Enzym dient BLMH als Modell, um zu untersuchen, wie die Funktion zytosolischer Peptidasen mit Netzwerken der Proteinkontrolle (Proteinqualitätskontrolle) zusammenwirkt.
BLM hydrolase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BLMH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BLMH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BLMH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BLMH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.