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AP-3β Double Nickase Plasmid (h) | sc-406082-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AP-3β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406082-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AP3B1 kodiert die β1‑Untereinheit des Adaptorkomplexes 3 (AP‑3β), eines heterotetrameren Coat‑Adaptors, der die Auswahl und Sortierung von Frachtproteinen von endosomalen/TGN‑Membranen zu Lysosomen und verwandten Organellen vermittelt. Der AP‑3‑abhängige Transport trägt zur Regulation der Bildung und Funktion lysosomenverwandter Kompartimente, der Vesikelbiogenese sowie der Zustellung von Membranproteinen bei, die für den intrazellulären Transport und die Homöostase von Organellen erforderlich sind. Störungen von AP3B1 stehen mit dem Hermansky‑Pudlak‑Syndrom Typ 2 und weiter gefassten Defekten in der Granula‑Biologie von Immunzellen, den dichten Granula der Thrombozyten und Pigmentierungswegen in Zusammenhang, was AP3B1 für Studien zum vesikulären Transport und zu Organelldysfunktionen relevant macht.
AP-3β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AP3B1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AP3B1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AP3B1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AP3B1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.