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ALPPL2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401492-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALPPL2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401492-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALPPL2 (alkalische Phosphatase, plazentaähnlich 2) kodiert ein über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankertes Ectoenzym aus der Familie der alkalischen Phosphatasen, das extrazelluläre Phosphat-Monoester hydrolysiert und die lokale Phosphatverfügbarkeit beeinflussen kann. Als Zelloberflächenprotein ist ALPPL2 in der Lage, den perizellulären Nukleotid-/Phosphatstoffwechsel, die Signalübertragung in Membran-Mikrodomänen sowie differenzierungsassoziierte Prozesse zu modulieren. Seine Expression wird in epithelialen Kontexten häufig als Linien- oder tumorassoziierter Marker untersucht, wobei veränderte Aktivität alkalischer Phosphatasen und die Präsentation von Zelloberflächenantigenen mit Änderungen der Proliferation und des zellulären Zustands einhergehen können. Diese Eigenschaften machen ALPPL2 relevant für mechanistische Studien zur Zellidentität, zur Funktion membranständiger Enzyme und zu krankheitsassoziierten Expressionsprogrammen.
ALPPL2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALPPL2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALPPL2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALPPL2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALPPL2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.