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Akt3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400028-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Akt3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400028-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AKT3 kodiert die Serin/Threonin-Kinase Akt3, einen zentralen Effektor der PI3K–AKT-Signalübertragung, der Signale von Wachstumsfaktoren und Nährstoffen integriert, um Zellüberleben, Proliferation, Glukosemetabolismus und mTOR-gekoppelte biosynthetische Programme zu regulieren. Die Akt3-Aktivität beeinflusst nachgeschaltete Zielproteine wie FOXO-Transkriptionsfaktoren, GSK3, TSC2 und BAD und prägt damit Apoptoseresistenz, Zellzyklusprogression und zelluläre Stressantworten. In der Humanbiologie spielt AKT3 eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Nervensystems und in der neuronalen Homöostase; eine Fehlregulation der AKT3-Signalgebung wurde zudem mit einer krebsassoziierten Umverdrahtung von Signalwegen und mit neurodevelopmentalen Störungen in Verbindung gebracht. Diese Verknüpfungen machen AKT3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Signaltransduktion, der linien-/gewebespezifischen Wachstumskontrolle und kontextabhängiger Vulnerabilitäten.
Akt3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AKT3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AKT3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AKT3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AKT3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.