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ACSL3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403546-ACT | 20 µg | $397.00 |
ACSL3 (Acyl-CoA-Synthetase, Mitglied 3 der Long-Chain-Familie) katalysiert die ATP-abhängige Aktivierung langkettiger Fettsäuren zu Acyl-CoAs – eine zentrale Schleusenreaktion, die Lipidsubstrate in die β‑Oxidation, die Glycerolipid-Synthese und das Phospholipid-Remodeling einspeist. Durch die Kontrolle der Verfügbarkeit von Acyl-CoA-Pools an intrazellulären Membranen trägt ACSL3 zur Koordination der Lipidtröpfchen-Biogenese, der Membranzusammensetzung und der metabolischen Flexibilität unter Nährstoffstress bei. Die ACSL3-Aktivität ist mit Signalwegen verknüpft, die die Lipidhomöostase und den Energiestoffwechsel regulieren; eine Fehlregulation wurde mit veränderten lipogenen Programmen und Phänotypen der Zellproliferation in Verbindung gebracht. Diese Funktionen machen ACSL3 zu einem nützlichen Ziel, um in humanen Zellmodellen zu untersuchen, wie die Fettsäurenutzung mit Organelldynamik und Signalnetzwerken zusammenwirkt.
ACSL3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACSL3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ACSL3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACSL3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACSL3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACSL3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACSL3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACSL3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACSL3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACSL3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.