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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
ACK Double Nickase Plasmid (h) | sc-401482-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401482-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TNK2 kodiert die aktivierte Cdc42-assoziierte Kinase 1 (ACK), eine nichtrezeptorische Tyrosinkinase, die als Signal-Hub downstream von Rezeptor-Tyrosinkinasen und kleinen GTPasen, einschließlich Cdc42, fungiert. ACK moduliert Endozytose und Rezeptor-Trafficking durch Interaktionen mit Clathrin und Adapterproteinen und trägt zur Dynamik des Zytoskeletts, zur Zelladhäsion und zur Migration bei. Sie ist in Signalwege wie EGFR/RTK-Signaling, PI3K–AKT und MAPK-Kaskaden eingebunden und prägt dadurch zelluläre Antworten auf Wachstumsfaktor-Stimulation. Eine fehlregulierte TNK2/ACK-Aktivität und veränderte Expression wurden in krebsassoziierten Signalkontexten sowie bei anderen Erkrankungen beschrieben, die mit aberrantem RTK-Trafficking und einer Umstrukturierung von Kinase-Netzwerken zusammenhängen.
ACK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TNK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TNK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TNK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TNK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.