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20S Proteasome α7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401897-ACT | 20 µg | $397.00 |
PSMA7 kodiert die 20S-Proteasom-Untereinheit α7, eine essenzielle strukturelle Komponente des 20S-Kernpartikels, die den Zusammenbau und das „Gating“ (Öffnen/Schließen) der proteolytischen Kammer im Ubiquitin-Proteasom-System unterstützt. Indem PSMA7 den ATP-abhängigen Abbau polyubiquitinierter Substrate über das 26S-Proteasom ermöglicht, trägt es zur Proteostase, zum Fortschreiten des Zellzyklus, zur Antigenprozessierung für die MHC-Klasse-I-Präsentation sowie zur Regulation stressresponsiver Signalwege bei. Die Proteasomaktivität steht über den Abbau von IκB mit der NF-κB-Signalübertragung in Verbindung und beeinflusst Wege der Proteinkontrolle, die mit oxidativem Stress und der Antwort auf fehlgefaltete Proteine (Unfolded Protein Response) verknüpft sind. Eine Fehlregulation von Proteasom-Untereinheiten, einschließlich PSMA7, wird häufig in Zusammenhängen mit veränderter Proliferation, entzündlicher Signalgebung und Modellen neurodegenerativer Proteinaggregation untersucht.
20S Proteasome α7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PSMA7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
20S Proteasome α7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PSMA7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PSMA7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen 20S Proteasome α7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PSMA7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von 20S Proteasome α7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des 20S Proteasome α7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PSMA7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.