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βB1-crystallin Double Nickase Plasmid (h) | sc-403361-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
βB1-crystallin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403361-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CRYBB1 kodiert das humane βB1‑Kristallin, ein wichtiges Strukturprotein der Augenlinse, das zum hohen Brechungsindex und zur langfristigen Transparenz beiträgt, die für das Sehen erforderlich sind. βB1‑Kristallin ist Teil des Kristallin-Proteinnetzwerks, indem es mit anderen β/γ‑Kristallinen stabile Oligomere bildet und so die Architektur der Linsenfaserzellen sowie die Proteinhomöostase unterstützt. Eine Störung der Kristallinassemblierung oder eine erhöhte Anfälligkeit für Aggregation kann die Linsenklarheit beeinträchtigen, wodurch CRYBB1 ein zentraler Genort für die Untersuchung von Proteostase, Stressantworten und altersbedingten Veränderungen in der Linsenbiologie ist. Varianten, die Stabilität und Löslichkeit von βB1‑Kristallin beeinflussen, wurden mit erblichen Katarakt-Phänotypen in Verbindung gebracht und liefern damit einen genetischen Rahmen für mechanistische Studien in okulären Modellen.
βB1-crystallin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRYBB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRYBB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRYBB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRYBB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.