Date published: 2026-10-20

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α1a Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400022-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • α1a Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • α1a Tubulin CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom α1a Tubulin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom α1a Tubulin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der TUBA1A-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: α1a Tubulin: sc-134237
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    α1a Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400022-ACT
    20 µg
    $397.00

    α1a Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-400022-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    TUBA1A kodiert humanes α1a-Tubulin, einen zentralen Bestandteil von α/β‑Tubulin-Heterodimeren, die zu Mikrotubuli polymerisieren und so die zytoskelettale Architektur, den intrazellulären Transport sowie die Bildung des mitotischen Spindelapparats unterstützen. Die durch α1a‑Tubulin gesteuerte Mikrotubuli-Dynamik trägt zur Zellpolarität, zum Axonwachstum und zur neuronalen Migration bei und ist in Signalwege eingebunden, die den Umbau des Zytoskeletts, das Fortschreiten des Zellzyklus und den durch Motorproteine vermittelten Transport regulieren. Eine dysregulierte TUBA1A-Funktion ist mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen assoziiert, die mit einer beeinträchtigten Mikrotubuli-Assemblierung und veränderter neuronaler Konnektivität zusammenhängen, wodurch sich TUBA1A als nützlicher Marker zur Untersuchung der Zytoskelett-Integrität in neuronalen Systemen eignet. Als breit exprimiertes Strukturprotein wird α1a‑Tubulin häufig in Assays eingesetzt, die Mikrotubuli-Stabilität, Organellenpositionierung und differenzierungsassoziierte Veränderungen des Zytoskeletts untersuchen.

    α1a Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TUBA1A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    α1a Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TUBA1A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TUBA1A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen α1a Tubulin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TUBA1A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von α1a Tubulin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des α1a Tubulin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TUBA1A-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.