Date published: 2026-1-13

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ZFP36L3 Aktivatoren

Gängige ZFP36L3 Activators sind unter underem Bisindolylmaleimide I (GF 109203X) CAS 133052-90-1, LY 294002 CAS 154447-36-6, SB 203580 CAS 152121-47-6, SP600125 CAS 129-56-6 und PD 98059 CAS 167869-21-8.

Chemische Aktivatoren von ZFP36L3 wirken über verschiedene molekulare Mechanismen, um das Protein in einem aktiven Zustand zu halten. Bisindolylmaleimid I, Go 6983, Ro-31-8220 und GF 109203X sind allesamt Inhibitoren der Proteinkinase C (PKC), einer Kinase, die ZFP36L3 phosphorylieren und potenziell inaktivieren kann. Durch die Hemmung von PKC verhindern diese Chemikalien die Phosphorylierung von ZFP36L3 und erhalten so dessen Aktivität aufrecht. In ähnlicher Weise sind LY294002 und Wortmannin Inhibitoren von Phosphoinositid-3-Kinasen (PI3K), die, wenn sie blockiert werden, die Phosphorylierungskaskade, die ZFP36L3 als Substrat einschließen kann, einschränken können. Infolgedessen kann die Hemmung der PI3K durch diese Verbindungen auch dazu führen, dass ZFP36L3 in seiner aktiven Form erhalten bleibt.

Parallel dazu zielt SB203580 auf den p38-MAPK-Stoffwechselweg ab, einen anderen Kinase-Stoffwechselweg, der an der Phosphorylierung von Proteinen beteiligt ist. Durch die selektive Hemmung von p38 MAPK kann SB203580 die Phosphorylierung seiner Substrate, zu denen auch ZFP36L3 gehören kann, reduzieren, was zur Erhaltung des aktiven Zustands von ZFP36L3 führt. SP600125 wirkt auf den c-Jun N-terminale Kinase (JNK)-Stoffwechselweg. Durch die Blockierung von JNK kann dieser Inhibitor die Phosphorylierung von ZFP36L3 verhindern und so zu dessen Aktivierung beitragen. Darüber hinaus wirken PD98059 und U0126, beides MEK-Inhibitoren, stromaufwärts der extrazellulären signalregulierten Kinase (ERK). Diese Inhibitoren stoppen den MEK/ERK-Signalweg, der ansonsten ZFP36L3 phosphorylieren und deaktivieren könnte. Schließlich wirkt Rapamycin auf den mTOR-Signalweg (mammalian target of rapamycin), einen zentralen Knotenpunkt in der Zellsignalgebung, der den Phosphorylierungsstatus vieler Proteine, einschließlich ZFP36L3, beeinflussen kann. Durch die Hemmung von mTOR kann Rapamycin dafür sorgen, dass ZFP36L3 in einem Zustand bleibt, der seiner Aktivität förderlich ist. Zusammengenommen nutzen diese Chemikalien unterschiedliche, aber konvergierende Wege, um die Phosphorylierung abzuschwächen und so die anhaltende Aktivität von ZFP36L3 zu fördern.

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