Chemische Aktivatoren von TMCC3 können seine funktionelle Aktivität über verschiedene biochemische Wege induzieren, die verschiedene Arten von posttranslationalen Modifikationen, vor allem Phosphorylierung, beinhalten. Calciumchlorid ist ein solcher Aktivator, der die Funktion von calciumabhängigen Proteasen erleichtert, die TMCC3 direkt aktivieren können, indem sie es spalten oder eine Konformationsänderung herbeiführen, die seine Aktivität erhöht. In ähnlicher Weise dient Zinksulfat als Cofaktor für Metalloproteasen, die an der proteolytischen Aktivierung von TMCC3 beteiligt sind. Die Rolle von Zink kann entscheidend sein, da es die Aktivität von TMCC3 durch direkte Modifikation oder Spaltung erhöhen kann. Natriumorthovanadat hingegen hemmt Protein-Tyrosin-Phosphatasen, was zu einer erhöhten Tyrosinphosphorylierung führt, einer Modifikation, die für die Aktivierung von TMCC3 entscheidend sein kann. Ionomycin erhöht auch den intrazellulären Kalziumspiegel, was die Aktivierung von kalziumabhängigen Kinasen auslösen kann, die TMCC3 phosphorylieren und damit dessen Aktivität verstärken.
Parallel zu diesen Mechanismen wirken auch andere Chemikalien über verschiedene Signalkaskaden auf die Aktivierung von TMCC3 ein. Forskolin zum Beispiel erhöht das intrazelluläre cAMP, das die Proteinkinase A (PKA) aktiviert. PKA kann dann TMCC3 phosphorylieren, was zu dessen Aktivierung führt. Phorbol 12-Myristat 13-Acetat (PMA) aktiviert die Proteinkinase C (PKC), eine weitere Kinase, die TMCC3 phosphorylieren und damit aktivieren kann. AICAR aktiviert die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK), die TMCC3 im Rahmen von Energieregulierungswegen phosphorylieren kann. Die Hemmung von Phosphatasen wie PP1 und PP2A durch Okadainsäure verhindert die Dephosphorylierung, wodurch TMCC3 in einem aktiven, phosphorylierten Zustand gehalten wird. Anisomycin stimuliert stressaktivierte Proteinkinasen, die TMCC3 ebenfalls phosphorylieren können und es so in die Stressreaktionswege einbinden. Darüber hinaus aktiviert dibutyryl cyclic AMP (db-cAMP), ein cAMP-Analogon, PKA, was möglicherweise zur Phosphorylierung und Aktivierung von TMCC3 führt. Schließlich aktivieren Wasserstoffperoxid und S-Nitroso-N-acetylpenicillamin (SNAP) Kinasen durch oxidativen Stress bzw. Stickoxid-Signalwege, was zur Phosphorylierung und anschließenden Aktivierung von TMCC3 führen kann.
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