Date published: 2026-2-14

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Synapsin I Inhibitoren

Gängige Synapsin I Inhibitors sind unter underem Trichostatin A CAS 58880-19-6, 5-Azacytidine CAS 320-67-2, Mithramycin A CAS 18378-89-7, Sodium Butyrate CAS 156-54-7 und Valproic Acid CAS 99-66-1.

Synapsin-I-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf Synapsin I abzielen und dessen Aktivität hemmen. Synapsin I ist ein Phosphoprotein, das eine Schlüsselrolle bei der Regulierung der Neurotransmitterfreisetzung und des synaptischen Vesikeltransports in Neuronen spielt. Synapsin I befindet sich auf der zytoplasmatischen Oberfläche synaptischer Vesikel und ist an der Anbindung dieser Vesikel an das Aktinzytoskelett beteiligt, ein Prozess, der dazu beiträgt, einen Reservepool von Vesikeln in der Nähe des präsynaptischen Terminals aufrechtzuerhalten. Die Funktion dieses Proteins wird durch Phosphorylierung reguliert, die seine Bindung an synaptische Vesikel und das Zytoskelett moduliert. Wenn Synapsin I phosphoryliert wird, löst es sich von den Vesikeln und ermöglicht es ihnen, sich zur aktiven Zone zu bewegen, wo sie an der Neurotransmitterfreisetzung beteiligt sind. Synapsin-I-Inhibitoren unterbrechen diesen Zyklus, indem sie die Interaktion mit synaptischen Vesikeln oder den Zytoskelett-Elementen blockieren und somit die Verfügbarkeit von synaptischen Vesikeln für die Exozytose beeinträchtigen. Die chemischen Strukturen von Synapsin-I-Inhibitoren können je nach dem spezifischen Mechanismus, durch den sie die Funktion des Proteins beeinflussen, variieren. Einige Inhibitoren können durch direkte Bindung an Synapsin I wirken und dessen Verbindung mit Aktinfilamenten oder Vesikelmembranen verhindern. Andere wiederum können die Phosphorylierungsstellen von Synapsin I stören und so seine Fähigkeit verändern, auf zelluläre Signale zu reagieren, die die Freisetzung von Vesikeln regulieren. Durch die Hemmung von Synapsin I können diese Verbindungen die synaptische Übertragung erheblich beeinflussen, da sie den ordnungsgemäßen Transport und die Freisetzung von Neurotransmittern an den synaptischen Verbindungen verhindern. Die Erforschung von Synapsin-I-Inhibitoren liefert wertvolle Erkenntnisse über die molekularen Mechanismen, die die synaptische Plastizität und die Neurotransmitterfreisetzung steuern, und unterstreicht die entscheidende Rolle, die Synapsin I bei der Aufrechterhaltung der synaptischen Funktion und der neuronalen Kommunikation spielt. Das Verständnis darüber, wie diese Inhibitoren Synapsin I beeinflussen, ermöglicht eine umfassendere Erforschung der Regulierung der Dynamik synaptischer Vesikel und ihres Einflusses auf neuronale Schaltkreise.

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Chloroquine

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Chloroquin könnte die Expression von Synapsin I durch Hemmung der DNA-Replikation und RNA-Transkription verringern sowie das endosomale/lysosomale System verändern, das möglicherweise an der Synapsin-I-Proteinverarbeitung beteiligt ist.

SP600125

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Diese Verbindung hat das Potenzial, die Expression von Synapsin I durch Hemmung von JNK zu hemmen, was zu einer verringerten Aktivität von Transkriptionsfaktoren führen könnte, die für die Aktivierung des Synapsin I-Gens entscheidend sind.