Date published: 2026-1-12

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RBMS2 Inhibitoren

Gängige RBMS2 Inhibitors sind unter underem Staurosporine CAS 62996-74-1, LY 294002 CAS 154447-36-6, Rapamycin CAS 53123-88-9, Spliceostatin A CAS 391611-36-2 und Pladienolide B CAS 445493-23-2.

Chemische Inhibitoren von RBMS2 können ihre hemmende Wirkung über eine Vielzahl biochemischer und zellulärer Mechanismen entfalten. Staurosporin, ein Kinaseinhibitor, kann wichtige Signalwege unterbrechen, die für die Funktion von RBMS2 bei der RNA-Bindung und -Modulation wesentlich sind. Durch Hemmung dieser Kinasen kann Staurosporin den Phosphorylierungszustand von Proteinen verändern, die mit RBMS2 interagieren oder an seiner Regulierung beteiligt sind. LY294002 und Rapamycin wirken auf den PI3K/AKT/mTOR-Stoffwechselweg, der für das Zellwachstum und den Zellstoffwechsel von entscheidender Bedeutung ist. LY294002 hemmt PI3K direkt, was die AKT-Signalisierung abschwächen und indirekt die Aktivität von RBMS2 beeinflussen kann. Rapamycin kann durch Hemmung von mTOR die Phosphorylierung nachgeschalteter Proteine, die mit RBMS2 interagieren können, verringern und dadurch dessen Funktion hemmen.

Spliceostatin A und Pladienolid B zielen speziell auf die Spleißmaschinerie ab, die eng mit der Funktion von RBMS2 bei der RNA-Verarbeitung verbunden ist. Durch die Hemmung des Spleißens von Prä-mRNAs, an die RBMS2 bindet, kann Spliceostatin A RBMS2 funktionell hemmen. In ähnlicher Weise stört Pladienolid B die Funktion des Spleißosoms, was zu einer funktionellen Hemmung der RNA-Bindungsaktivität von RBMS2 führen kann. MEK-Inhibitoren wie U0126 und PD98059 können den ERK-Signalweg beeinträchtigen, der möglicherweise Prozesse reguliert, die für die Aktivität von RBMS2 wesentlich sind; daher kann die Hemmung von MEK zu einer Hemmung von RBMS2 führen. Leflunomid kann durch Hemmung der Pyrimidin-Synthese die Verfügbarkeit von RNA-Substraten beeinflussen, die RBMS2 normalerweise binden würde, und dadurch seine Funktion hemmen. 5-Azacytidin, das in die RNA eingebaut wird, kann die RNA-Protein-Interaktionen beeinträchtigen und so die Fähigkeit von RBMS2, seine RNA-Ziele zu binden, direkt hemmen. Triptolid unterbricht Transkriptionsprozesse, was RBMS2 indirekt hemmt, indem es die für die Bindung verfügbare RNA verringert. Flavopiridol hemmt CDKs, was sich auf die Transkriptionsregulierung und die Progression des Zellzyklus auswirkt, was die Rolle von RBMS2 bei der RNA-Verarbeitung hemmen kann. Actinomycin D schließlich interkaliert in die DNA, hemmt die Transkription und reduziert so den RNA-Substratpool, der für die Interaktion und Funktion von RBMS2 wichtig ist.

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