C6orf167-Inhibitoren gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die mit dem vom menschlichen Gen C6orf167 kodierten Protein interagieren sollen, das auch als MICAL3 (Molekül, das mit dem CasL-Protein 3 interagiert) bekannt ist. Der Name C6orf167 rührt von seiner ursprünglichen Charakterisierung als offener Leserahmen (ORF) auf Chromosom 6 her. Die Proteine der MICAL-Familie sind als Multidomänen-Flavoenzyme bekannt, was bedeutet, dass sie die Fähigkeit haben, Oxidations-Reduktions-Reaktionen (Redox) unter Verwendung von Flavin-Adenin-Dinukleotid (FAD) als Cofaktor zu katalysieren. Die genaue biologische Funktion von C6orf167 ist komplex und vielschichtig und umfasst die Regulierung der Dynamik des Zytoskeletts. Dazu gehört sein Einfluss auf den Abbau von Aktinfilamenten und die Interaktion mit anderen Proteinen, die für die Aufrechterhaltung verschiedener Zellfunktionen entscheidend sind.
Inhibitoren, die auf C6orf167 abzielen, sind chemische Wirkstoffe, die entwickelt wurden, um spezifisch an dieses Protein zu binden und seine Aktivität zu modulieren. Die Entwicklung solcher Wirkstoffe beruht in der Regel auf dem Verständnis der Struktur des Enzyms und der aktiven Schlüsselstellen, die für seine enzymatische Funktion wichtig sind. Durch die Bindung an das MICAL3-Protein können diese Inhibitoren die Fähigkeit des Proteins zur Interaktion mit seinen Substraten oder mit anderen Proteinen in der Zelle beeinträchtigen. Bei der Entwicklung von Inhibitoren werden häufig Hochdurchsatz-Screening-Techniken eingesetzt, um potenzielle Moleküle zu identifizieren, die eine hohe Affinität für das Zielprotein aufweisen.
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