Aktivatoren, die auf das Mitglied der BANF-Familie 2 abzielen, werden im Zusammenhang mit chemischen Verbindungen in erster Linie über indirekte Wege angesprochen, insbesondere solche, die den Umbau des Chromatins und die epigenetische Regulierung beeinflussen. Angesichts der Beteiligung von BANF-Proteinen an der Kernarchitektur und der Chromatinstruktur stellen Histon-Deacetylase (HDAC)-Inhibitoren eine wichtige Kategorie dieser indirekten Aktivatoren dar. Wirkstoffe wie Trichostatin A, Vorinostat, Valproinsäure, Natriumbutyrat, MS-275 (Entinostat), SAHA (Vorinostat), Romidepsin, Panobinostat und Belinostat hemmen Histondeacetylasen, was zu Veränderungen der Chromatinstruktur führt, die wiederum die Aktivität von Proteinen der BANF-Familie beeinflussen können. Diese Veränderungen der Chromatin-Zugänglichkeit und -Struktur können weitreichende Auswirkungen auf die Genexpression und die Kernprozesse haben und sich möglicherweise auf Proteine auswirken, die an der Erhaltung der Kernarchitektur beteiligt sind.
Darüber hinaus stellen DNA-Methyltransferase-Inhibitoren wie 5-Azacytidin und Decitabin eine weitere Klasse von indirekten Aktivatoren dar. Durch die Veränderung von DNA-Methylierungsmustern können diese Verbindungen Veränderungen in der Genexpression und der Chromatinorganisation hervorrufen, die sich auf die Funktion von BANF-Proteinen auswirken können. Sirtinol, das auf die Sirtuin-Histondeacetylasen abzielt, fällt ebenfalls in diese Kategorie und kann die Chromatindynamik und die Kernarchitektur beeinflussen, die für die Proteine der BANF-Familie relevant sind.
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