Date published: 2026-1-12

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ATP9B Inhibitoren

Gängige ATP9B Inhibitors sind unter underem Thapsigargin CAS 67526-95-8, Tunicamycin CAS 11089-65-9, Brefeldin A CAS 20350-15-6, Monensin A CAS 17090-79-8 und Nigericin sodium salt CAS 28643-80-3.

ATP9B-Inhibitoren können durch Modulation der Kalziumhomöostase, der Glykosylierung und des Proteintransports innerhalb von Zellen sowie durch Störung des Lipidstoffwechsels und -transports wirken. Thapsigargin, ein SERCA-Pumpeninhibitor, stört die Kalziumhomöostase im endoplasmatischen Retikulum, was zu einem Anstieg des zytosolischen Kalziumspiegels führt, der die Phospholipid-Translokationsaktivität von ATP9B beeinträchtigen kann. Tunicamycin, ein Inhibitor der N-gebundenen Glykosylierung, und Brefeldin A, das den Proteintransport vom endoplasmatischen Retikulum zum Golgi-Apparat hemmt, könnten den Glykosylierungszustand bzw. die Lokalisierung von ATP9B verändern und damit seine Funktion beeinträchtigen. Ionophore wie Monensin und Nigericin stören die Ionengradienten an den Zellmembranen, was die Phospholipid-transportierende Aktivität von ATP9B beeinträchtigen könnte.

Darüber hinaus kann ATP9B indirekt durch Chemikalien gehemmt werden, die den Lipidstoffwechsel und die Signalübertragung stören. Wortmannin und LY294002, beides Inhibitoren von Phosphoinositid-3-Kinasen (PI3K), vermindern PIP2- und PIP3-Lipide, die Substrate für ATP9B sein könnten. Folglich könnte die Verfügbarkeit dieser Lipide ein entscheidender Faktor für die ATP9B-Aktivität sein. U73122, ein Phospholipase-C-Inhibitor, verhindert die Bildung von IP3 und DAG aus PIP2, was die Substratverfügbarkeit für ATP9B verändern und damit seine Funktion hemmen könnte.

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