Date published: 2026-1-12

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APM2 Inhibitoren

Gängige APM2 Inhibitors sind unter underem Wortmannin CAS 19545-26-7, LY 294002 CAS 154447-36-6, Rapamycin CAS 53123-88-9, PD 98059 CAS 167869-21-8 und SB 203580 CAS 152121-47-6.

Chemische Inhibitoren von APM2 greifen in verschiedene zelluläre Signalwege ein, die für die Differenzierung von Adipozyten, die Glukosehomöostase und den Fettstoffwechsel wichtig sind. Wortmannin und LY294002 zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, die Phosphoinositid-3-Kinasen (PI3K) zu hemmen, die eine entscheidende Rolle im PI3K/AKT-Signalweg spielen, einer zentralen Signalachse bei der Regulierung der Glukoseaufnahme und der Adipozytendifferenzierung, in der APM2 aktiv ist. Indem sie diesen Signalweg behindern, können diese Hemmstoffe die zelluläre Glukoseaufnahme und damit die funktionelle Aktivität von APM2 verringern. Rapamycin, das auf den mTOR-Signalweg (mammalian target of rapamycin) abzielt, wirkt auf eine andere Weise. Es hemmt die Lipidsynthese und die Adipogenese, Prozesse, an denen APM2 beteiligt ist. Da mTOR für die Proteinsynthese und das Zellwachstum von zentraler Bedeutung ist, führt seine Hemmung durch Rapamycin zu einer direkten Verringerung der APM2-Aktivität im Zusammenhang mit der Lipidakkumulation und der Adipozytenbildung.

Darüber hinaus hemmen PD98059 und SB203580 den Mitogen-aktivierten Proteinkinase (MAPK)-Stoffwechselweg, allerdings über unterschiedliche Kinaseziele. PD98059 hemmt selektiv die MAP-Kinase-Kinase (MEK), die wiederum den ERK/MAPK-Weg hemmt, während SB203580 auf die p38-MAP-Kinase abzielt. Da sowohl die ERK/MAPK- als auch die p38-MAP-Kinase an der Adipozytendifferenzierung beteiligt sind, können diese Inhibitoren die Rolle von APM2 in diesem Prozess verringern. GW9662 und T0070907 hingegen sind Antagonisten von PPARγ, einem nuklearen Rezeptor, der die an der Adipogenese beteiligte Genexpression reguliert. Durch die Blockierung von PPARγ können diese Verbindungen die Hochregulierung von APM2 unterdrücken, die typischerweise während der Differenzierung von Adipozyten auftritt. Bisphenol A und Genistein stören die hormonelle Signalübertragung, wobei Bisphenol A in die Östrogenrezeptorwege eingreift und Genistein die Tyrosinkinasen hemmt, wodurch die funktionelle Rolle von APM2 bei der Adipogenese und dem Fettstoffwechsel eingeschränkt wird. Rosiglitazon, obwohl ein PPARγ-Agonist, kann zu einer Rückkopplungshemmung der Adipozytendifferenzierung führen und damit die Aktivität von APM2 beeinträchtigen. Niclosamid und Retinsäure schließlich beeinflussen APM2 durch Energiemodulation bzw. rezeptorvermittelte Wege. Niclosamid unterbricht die ATP-Produktion, die für energieabhängige adipogene Prozesse, an denen APM2 beteiligt ist, von entscheidender Bedeutung ist, während Retinsäure die Retinsäurerezeptoren moduliert und damit die Differenzierung der Adipozyten und folglich die Rolle von APM2 beeinflusst.

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