Rag C-Inhibitoren bestehen aus Wirkstoffen, die Rag C nicht direkt hemmen, sondern vielmehr auf Signalwege und zelluläre Prozesse abzielen, die Rag C beeinflusst. Rag C ist Teil des Ragulator-Rag-Komplexes, der mTORC1 als Reaktion auf den Aminosäurespiegel aktiviert, der für das Zellwachstum und den Zellstoffwechsel wichtig ist. Die indirekte Hemmung von Rag C wird durch die Modulation von vor- oder nachgeschalteten Komponenten dieser Signalachse erreicht.
Substanzen wie Metformin und AICAR wirken durch Aktivierung der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK), die ein negativer Regulator des mTORC1-Komplexes ist. Durch die Aktivierung von AMPK führen diese Verbindungen zu einer Hemmung von mTORC1 und unterdrücken so indirekt die Funktion von Rag C, das für die Aktivierung von mTORC1 bei der Aminosäuresignalgebung entscheidend ist. Rapamycin, ein bekannter Inhibitor des mTOR-Signalwegs, bildet einen Komplex mit FKBP12 und hemmt spezifisch mTORC1, ein wichtiges nachgeschaltetes Element des Rag-C-Signalwegs. Diese Hemmung führt zu einer Verringerung der funktionellen Leistung von Rag C. Andere Chemikalien wie Torin 1, KU-0063794, WYE-687 und MLN0128 (Sapanisertib) hemmen sowohl mTORC1- als auch mTORC2-Komplexe. Da Rag C speziell an der mTORC1-Aktivierung beteiligt ist, führt die Hemmung dieses Komplexes zu einer Verringerung der Rag C-vermittelten Signalübertragung. Duale Inhibitoren wie PI-103, PF-04691502 und AZD8055 zielen sowohl auf die Phosphatidylinositol-3-Kinase (PI3K) als auch auf mTOR ab, Enzyme, die wichtige Regulatoren des Zellwachstums und der Zellproliferation vor Rag C sind. Durch die Hemmung dieser Kinasen unterdrücken diese Wirkstoffe indirekt die Aktivierung von Rag C und die nachfolgenden Signalprozesse. Palomid 529 ist ein weiterer Wirkstoff, der den mTOR/AKT-Signalweg moduliert und dadurch indirekt die Aktivität von Rag C vermindert.
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