Date published: 2026-2-14

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LIPM Aktivatoren

Gängige LIPM Activators sind unter underem Forskolin CAS 66575-29-9, IBMX CAS 28822-58-4, 8-Bromoadenosine 3',5'-cyclic monophosphate CAS 76939-46-3, Isoproterenol Hydrochloride CAS 51-30-9 und Okadaic Acid CAS 78111-17-8.

Bei den LIPM-Aktivatoren handelt es sich um ein breites Spektrum chemischer Verbindungen, die die funktionelle Aktivität der LIPM verstärken, indem sie auf verschiedene Signalwege und molekulare Mechanismen des Lipidstoffwechsels abzielen. Wirkstoffe wie Forskolin, IBMX und Isoproterenol erhöhen den intrazellulären cAMP-Spiegel, der wiederum die PKA aktiviert. Die Aktivierung von PKA ist ein entscheidender Schritt, der zur Phosphorylierung von LIPM oder mit LIPM assoziierten Proteinen führen kann, wodurch die Aktivität des Fettstoffwechsels verstärkt wird. In ähnlicher Weise dient das cAMP-Analogon 8-Br-cAMP als direkter Aktivator von PKA, was möglicherweise zur Phosphorylierung und anschließenden Aktivierung von LIPM führt. PMA, ein bekannter PKC-Aktivator, könnte ebenfalls zur Aktivität von LIPM beitragen, indem er es oder damit verbundene regulatorische Proteine phosphoryliert, während Okadasäure durch Hemmung der Proteinphosphatasen PP1 und PP2A die Phosphorylierungswerte in der Zelle erhöhen und damit indirekt die Funktion von LIPM verstärken könnte.

Zusätzlich zu den PKA- und PKC-Wegen stellt die Aktivierung von AMPK durch Substanzen wie AMP, AICAR und Metformin einen weiteren wichtigen Weg zur Steigerung der LIPM-Aktivität dar. Es ist bekannt, dass AMPK Schlüsselproteine des Fettstoffwechsels phosphoryliert, zu denen auch LIPM gehören könnte, was zu dessen erhöhter funktioneller Aktivität führt. Die Bereitstellung von Substraten wie Palmitoyl-L-Carnitin kann auch die metabolische Rolle von LIPM verstärken, indem es die notwendigen Komponenten für seine enzymatischen Reaktionen liefert. Darüber hinaus kann die Aktivierung von PPARs durch Oleoylethanolamid (OEA) zu einer transkriptionellen Hochregulierung der LIPM-Aktivität als Teil eines umfassenderen Regulierungsmechanismus des Lipidstoffwechsels führen. Schließlich ist die Verfügbarkeit wesentlicher Kofaktoren wie Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD+) für die enzymatischen Funktionen von LIPM von entscheidender Bedeutung, wobei NAD+ möglicherweise seine Aktivität durch seine Beteiligung als Kofaktor an Lipidstoffwechselprozessen verstärkt. Zusammengenommen bewirken diese chemischen Aktivatoren eine vielschichtige Verstärkung der Rolle von LIPM im Lipidstoffwechsel.

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