Zu den chemischen Inhibitoren von KLKb2 gehört eine Vielzahl von Verbindungen, die die Funktion des Proteins durch unterschiedliche Wirkmechanismen behindern. Aprotinin wirkt, indem es einen Komplex mit der Proteasedomäne von KLKb2 bildet und dadurch das aktive Zentrum blockiert und verhindert, dass es sich mit Peptidsubstraten verbindet. In ähnlicher Weise konkurriert Benzamidin mit natürlichen Substraten um die Bindung an das aktive Zentrum von KLKb2 und erreicht die Hemmung durch Nachahmung der Substratstruktur. AEBSF hemmt KLKb2 irreversibel, indem es sich kovalent an den Serinrest im aktiven Zentrum bindet, der für die proteolytische Aktivität des Enzyms entscheidend ist. Leupeptin hingegen bindet reversibel an die aktive Stelle und blockiert die Hydrolyse von Peptidbindungen, wodurch die Aktivität von KLKb2 gehemmt wird.
Gabexat und Camostat imitieren beide den Übergangszustand der Peptidbindungshydrolyse, um das aktive Zentrum von KLKb2 zu besetzen, was dazu führt, dass die Interaktion des Proteins mit seinen Substraten verhindert und seine Funktion anschließend gehemmt wird. Nafamostat bindet ebenfalls an das aktive Zentrum in ähnlicher Weise wie Camostat, verhindert die Substratspaltung und hemmt anschließend die enzymatische Aktivität von KLKb2. Chymostatin besetzt das aktive Zentrum, um die proteolytische Aktivität von KLKb2 zu verhindern. Sojabohnen-Trypsin-Inhibitor (SBTI) wirkt direkt auf KLKb2, indem er an dessen aktives Zentrum bindet und so die Fähigkeit des Enzyms, Substrate zu verarbeiten, hemmt. E-64 hemmt zwar in der Regel Cysteinproteasen, kann aber KLKb2 hemmen, indem es aufgrund der breiten Spezifität der Protease irreversibel an ihre aktive Stelle bindet, was zu einer Hemmung der katalytischen Funktion führt. Pepstatin A, das im Allgemeinen ein Asparagin-Proteaseinhibitor ist, kann KLKb2 durch Bindung an seine aktive Stelle hemmen. Phosphoramidon schließlich kann KLKb2 hemmen, indem es Metallionen chelatiert, die für die strukturelle Integrität der Protease oder für die Substratbindung wichtig sind, und so die proteolytische Funktion des Proteins hemmt. Jede dieser Chemikalien zielt auf die proteolytische Aktivität von KLKb2 durch spezifische Wechselwirkungen mit dem aktiven Zentrum oder wesentlichen Strukturkomponenten des Enzyms ab, was zu einer funktionellen Hemmung führt.
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