IL-22Rα1-Aktivatoren umfassen ein Spektrum chemischer Verbindungen, die die funktionelle Aktivität des Rezeptors durch Modulation verschiedener Signalwege indirekt verstärken. Forskolin kann durch seine Fähigkeit, den intrazellulären cAMP-Spiegel zu erhöhen, PKA aktivieren, das wiederum Proteine innerhalb der IL-22Rα1-Signalkaskade phosphorylieren kann, wodurch die Signalkapazität des Rezeptors verstärkt wird. In ähnlicher Weise aktiviert PMA die PKC, von der bekannt ist, dass sie Signalmoleküle phosphoryliert und aktiviert, die die IL-22Rα1-vermittelten Reaktionen verstärken können. Curcumin und Resveratrol wirken beide auf den JAK-STAT-Signalweg, einen wichtigen Signalweg für IL-22Rα1, wobei Curcumin diesen direkt aktiviert und Resveratrol ihn über die SIRT1-Aktivierung moduliert. Darüber hinaus beeinflussen Prostaglandin E2 und Sphingosin-1-Phosphat cAMP und Sphingosin-Kinase.
Darüber hinaus wirken PMA und Ionomycin durch die Aktivierung von PKC bzw. die Modulation von kalziumabhängigen Signalwegen, die mit dem IL-22Rα1-Signalweg verknüpft sind, um nachgeschaltete Immunreaktionen zu verstärken. Sphingosin-1-Phosphat ist am Sphingosin-Kinase-Signalweg beteiligt, der das Potenzial hat, mit der IL-22Rα1-Signaltransduktion zu interagieren, was auf eine synergistische Wirkung auf die Aktivität des Rezeptors schließen lässt. In ähnlicher Weise könnten ISX-9 und Anisomycin durch ihre jeweiligen Einflüsse auf die cAMP/PKA- und JNK-Signalwege indirekt die IL-22Rα1-Signalübertragung verstärken, insbesondere bei der Immunmodulation in neuronalen Zusammenhängen. Die Rolle von Vitamin D3 bei der Immunregulierung ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, da es die Transkriptionsebene von Proteinen beeinflussen könnte, die am IL-22Rα1-Signalweg beteiligt sind, was möglicherweise zu einer Hochregulierung der Komponenten des Rezeptors führt.
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