Date published: 2026-2-15

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IER2 Aktivatoren

Gängige IER2 Activators sind unter underem Forskolin CAS 66575-29-9, Rolipram CAS 61413-54-5, IBMX CAS 28822-58-4, (-)-Epinephrine CAS 51-43-4 und Isoproterenol Hydrochloride CAS 51-30-9.

IER2-Aktivatoren umfassen eine Reihe von chemischen Verbindungen, die die funktionelle Aktivität von IER2 indirekt verstärken, indem sie verschiedene zelluläre Signalwege modulieren. Forskolin, ein potenter Adenylatzyklase-Aktivator, führt zu einem Anstieg des cAMP-Spiegels und fördert damit indirekt die IER2-Aktivität über PKA-vermittelte Phosphorylierungswege, an denen IER2 bekanntermaßen beteiligt ist. In ähnlicher Weise verhindern Rolipram und IBMX durch Hemmung der Phosphodiesterasen 4 bzw. unspezifisch den Abbau von cAMP, wodurch ein Umfeld aufrechterhalten wird, das die Aktivierung von IER2 über PKA-Signale begünstigt. Epinephrin und Isoproterenol katalysieren über ihre Wirkung auf adrenerge Rezeptoren und Glucagon über seinen Rezeptor die Produktion von cAMP, was die Aktivierung von PKA und die anschließende Verstärkung der IER2-Wege weiter unterstützt. Darüber hinaus wirkt PGE2 über seine Rezeptoren, um den cAMP-Spiegel zu erhöhen, was zur Aktivierung von PKA und zur potenziellen Phosphorylierung von Zielen innerhalb der IER2-Signalkaskade führen kann.

Die zelluläre Reaktion auf Stress und der intrazelluläre Kalziumspiegel spielen ebenfalls eine Rolle bei der Modulation der IER2-Aktivität. Anisomycin aktiviert durch Stress aktivierte Proteinkinasen wie JNK, was einen zellulären Kontext schaffen könnte, der indirekt die funktionelle Aktivität von IER2 durch Stressreaktions-Signalwege erhöht. Ionomycin und A23187, beides Kalzium-Ionophore, erhöhen das intrazelluläre Kalzium, wodurch kalziumabhängige Kinasen aktiviert werden, die möglicherweise Proteine innerhalb von Signalwegen phosphorylieren, an denen IER2 beteiligt ist, und dadurch seine Aktivität verstärken. Dibutyryl-cAMP, ein synthetisches cAMP-Analogon, erhöht direkt die intrazelluläre cAMP-Konzentration, was zu einer Aktivierung von PKA führt, die wahrscheinlich die mit IER2 zusammenhängende Signalübertragung verstärkt. Schließlich erhöht Zaprinast durch die selektive Hemmung von PDE5 den cGMP-Spiegel, was möglicherweise die Kreuzaktivierung von cAMP-abhängigen Signalwegen und die anschließende indirekte Aktivierung von IER2 durch PKA-vermittelte Signale ermöglicht. Insgesamt bewirken diese Substanzen eine vielschichtige Verstärkung der IER2-Aktivität, indem sie auf unterschiedliche, aber miteinander verbundene Signalwege abzielen, die zur funktionellen Hochregulierung von IER2 führen.

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