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ZnT-9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404613-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZnT-9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404613-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC30A9 kodiert ZnT-9, einen Zinktransporter, der die intrazelluläre Verteilung von Zink reguliert und zur Homöostase von Metallionen über subzelluläre Membranen hinweg beiträgt. Indem ZnT-9 die Zinkverfügbarkeit steuert, beeinflusst es die Aktivität zinkabhängiger Enzyme, das Redoxgleichgewicht und Signalwege, die Metalltransport mit mitochondrialen und zellulären Stressantworten koppeln. Störungen von SLC30A9 können die Zinkpufferung und die Funktion von Organellen beeinträchtigen und sind daher relevant für Studien zu metabolischer Dysregulation, oxidativem Stress und neurobiologischen Prozessen, bei denen Zinksignalgebung ein zentraler Modulator ist. Da Zinktransport mit Proteostase und Energiestoffwechsel verknüpft ist, wird ZnT-9 häufig in mechanistischen Modellen untersucht, die den Umgang mit Metallen mit zellulärer Widerstandsfähigkeit verbinden.
ZnT-9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC30A9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC30A9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC30A9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC30A9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.