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ZnT-8 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433687-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZnT-8 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-433687-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Slc30a8 kodiert den Zinktransporter ZnT-8 (SLC30A8), ein Membranprotein, das in den Sekretgranula der pankreatischen Inselzellen angereichert ist und die intragranuläre Anreicherung von Zn²⁺ sowie die zinkabhängige Verpackung von Hormonen reguliert. Durch die Steuerung des Zinkflusses über endomembranöse Kompartimente hinweg beeinflusst ZnT-8 die Granulabiogenese, die Insulinreifung und -sekretionsdynamik sowie Signalwege der zellulären Metallionen-Homöostase. Genetische und funktionelle Studien bringen SLC30A8/ZnT-8 mit metabolischen Phänotypen in Verbindung, weshalb es ein häufig genutztes Ziel für Untersuchungen der β‑Zell-Biologie, der Zinksignalgebung und von Stressantworten in endokrinen Geweben ist. In Mausmodellen ermöglicht die Perturbation von Slc30a8 mechanistische Analysen der Nährstoffsensorik und der Regulation des sekretorischen Weges, die für diabetesassoziierte Merkmale relevant sind.
ZnT-8 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc30a8-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc30a8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc30a8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc30a8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.