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ZIP10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406811-NIC | 20 µg | $410.00 |
SLC39A10 kodiert ZIP10, einen Zinkimporter in der Plasmamembran, der dabei hilft, die intrazelluläre Verfügbarkeit von Zn²⁺ zu regulieren, die für die Funktion von Metalloproteinen, das Redoxgleichgewicht und die transkriptionelle Kontrolle erforderlich ist. Indem ZIP10 zinkabhängige Signalwege und Enzymaktivitäten mitprägt, trägt es zu Prozessen wie Zelldifferenzierung, Funktion von Immunzellen und Stressantworten bei. Eine veränderte Zinkaufnahme über Mitglieder der ZIP-Familie wurde in krankheitsrelevanten Kontexten mit gestörter Proliferation und inflammatorischer Signalübertragung in Verbindung gebracht. Die Untersuchung von ZIP10 unterstützt mechanistische Arbeiten zu Signalwegen der Metallhomöostase und deren nachgeschalteten Auswirkungen auf den Zellstoffwechsel und zelluläre Signalnetzwerke.
ZIP10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC39A10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC39A10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC39A10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC39A10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.