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ZDHHC9 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431594-NIC | 20 µg | $410.00 |
Zdhhc9 kodiert ZDHHC9, eine Palmitoyltransferase der DHHC-Familie, die die S‑Palmitoylierung von Proteinsubstraten katalysiert und dadurch Membranassoziation, intrazellulären Transport (Trafficking) und die Kompartimentierung von Signalwegen reguliert. Durch die Modulation der lipidierungsabhängigen Lokalisation von Signalproteinen trägt ZDHHC9 zu Signalwegen bei, die Vesikeldynamik und Zellkommunikation steuern, mit nachgeschalteten Effekten auf Wachstums- und Differenzierungsprogramme. In Mausmodellen wurden Veränderungen der DHHC‑vermittelten Palmitoylierung mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und fehlregulierten Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, wodurch Zdhhc9 ein geeigneter Ansatzpunkt ist, um zu untersuchen, wie posttranslationale Lipidierung die Zellfunktion prägt. Seine Aktivität wird häufig zusammen mit anderen Komponenten der Palmitoylierungsmaschinerie und der Organisation von Membranmikrodomänen untersucht, um die Substratmodifikation mit dem Output von Signalwegen zu verknüpfen.
ZDHHC9 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Zdhhc9-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Zdhhc9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Zdhhc9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Zdhhc9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.