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VCAM-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423659-ACT | 20 µg | $397.00 |
Vcam1 kodiert das vaskuläre Zelladhäsionsmolekül 1 (VCAM-1), einen induzierbaren Adhäsionsrezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der auf aktivierten Endothelzellen und in anderen stromalen Kompartimenten exprimiert wird. VCAM-1 bindet Leukozyten-Integrine wie VLA-4 (α4β1) und ermöglicht dadurch während Entzündungen eine stabile Adhäsion sowie die transendotheliale Migration. Dabei integriert es zytokingetriebene Signalwege, darunter TNF/NF-κB- und IL-1-antwortende Signalachsen. Diese Adhäsionsachse prägt den Traffic von Immunzellen, die Gefäßpermeabilität und das Gewebsremodeling und ist daher breit relevant für entzündliche Phänotypen, vaskuläre Pathologien und Tumor–Stroma-Interaktionen. Maus-VCAM-1 wird deshalb häufig eingesetzt, um Endothelaktivierung, Leukozytenrekrutierung und den Austausch im Mikromilieu in vivo sowie in Primärzellmodellen zu untersuchen.
VCAM-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Vcam1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
VCAM-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Vcam1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Vcam1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen VCAM-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Vcam1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von VCAM-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des VCAM-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Vcam1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.