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USP51 Double Nickase Plasmid (h) | sc-414805-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP51 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-414805-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane USP51 kodiert ein deubiquitinierendes Enzym, das Ubiquitin von Proteinsubstraten abspaltet und so zur ubiquitinabhängigen Kontrolle von Proteinstabilität, subzellulärer Lokalisation und Signaldauer beiträgt. Als Teil des Ubiquitin-Proteasom-Regulationsnetzwerks wird USP51 in Signalwegen untersucht, die DNA-Schadensantworten, chromatinassoziierte Prozesse und die Zellzyklusprogression durch dynamische Ubiquitinierung und Deubiquitinierung koordinieren. Eine Störung der Deubiquitinase-Aktivität kann die Proteostase und die Stressantwort-Signalgebung neu verdrahten, was USP51 zu einem relevanten Knotenpunkt für die Untersuchung von Mechanismen macht, die veränderten Genomerhalt und Transkriptionsprogramme in krankheitsassoziierten zellulären Zuständen zugrunde liegen. Die funktionelle Analyse von USP51 unterstützt die Erforschung, wie Ubiquitin-Editing die Signalwegkommunikation und Phänotypen moduliert, die mit dysreguliertem Proteinabbau verbunden sind.
USP51 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des USP51-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von USP51 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die USP51-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit USP51-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.