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USP10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404281-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404281-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
USP10 (Ubiquitin-spezifische Peptidase 10) kodiert ein deubiquitinierendes Enzym, das Ubiquitinketten von ausgewählten Substraten entfernt und so Protein-Stabilität, -Transport (Trafficking) und Stressantworten reguliert. USP10 wurde mit der ubiquitinabhängigen Kontrolle der DNA-Schadenssignalgebung sowie der Modulation des p53-Signalwegs über die Deubiquitinierung regulatorischer Proteine in Verbindung gebracht, wodurch Zellzyklusprogression und Apoptose beeinflusst werden. Zudem ist USP10 an Autophagie und endosomaler Dynamik beteiligt und unterstützt die Proteostase unter zellulärem Stress. Eine dysregulierte USP10-Aktivität und -Expression wurde in mehreren Kontexten der Krebsforschung und Neurobiologie beschrieben, was USP10 für mechanistische Studien von Ubiquitin-Signalnetzwerken und Genotyp-Phänotyp-Beziehungen relevant macht.
USP10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des USP10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von USP10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die USP10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit USP10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.