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uPAR Double Nickase Plasmid (h) | sc-400666-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
uPAR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400666-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane PLAUR-Gen kodiert den Urokinase-Plasminogen-Aktivator-Rezeptor (uPAR), einen GPI-verankerten Zelloberflächenrezeptor, der die uPA-Aktivität bündelt, um die Plasminbildung und die perizelluläre Proteolyse zu fördern. Über Interaktionen mit Vitronectin und Korezeptoren wie Integrinen und Mitgliedern der FPR-Familie koordiniert uPAR den Umbau der extrazellulären Matrix, Zelladhäsion, Migration sowie invasionsassoziierte Signalwege und verknüpft Proteaseaktivität mit Zytoskelett-Dynamik und MAPK-/PI3K-assoziierten Signalwegen. Eine dysregulierte PLAUR/uPAR-Expression wird mit inflammatorischem Remodeling und der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, wobei veränderte Proteolyse und Zellmotilität zu krankheitsassoziierten Phänotypen beitragen. Als zentraler Regulator an der Zelloberfläche wird uPAR häufig im Kontext von Mechanismen der metastatischen Dissemination, Angiogenese und des Traffickings von Immunzellen untersucht.
uPAR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLAUR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLAUR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLAUR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLAUR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.