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UFD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403304-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UFD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403304-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UFD1L kodiert UFD1, eine zentrale Komponente des UFD1–NPL4-Komplexes, der mit der AAA+-ATPase p97/VCP zusammenwirkt, um polyubiquitinierte Substrate aus Membranen und makromolekularen Assemblierungen zu extrahieren und dem proteasomalen Abbau zuzuführen. Diese Achse ist zentral für die endoplasmatische-Reticulum-assoziierte Degradation (ERAD), die Proteinkontrolle (Protein-Qualitätskontrolle) sowie den ubiquitinabhängigen Proteinumsatz während der Zellzyklusprogression und bei DNA-Schadensantworten. Durch die Regulation der Beseitigung fehlgefalteter oder steckengebliebener Proteinkomplexe unterstützt UFD1 die Proteostase und Stressanpassungswege, die die Lebensfähigkeit schnell proliferierender Zellen beeinflussen. Eine veränderte Regulation des p97/VCP–UFD1/NPL4-Signalwegs wurde mit Störungen der Proteostase und Defekten der Genomstabilität in Verbindung gebracht, die für Studien zu Neurodegeneration und krebsassoziierten zellulären Phänotypen relevant sind.
UFD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UFD1L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UFD1L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UFD1L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UFD1L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.