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UBE2J1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-405892 | 20 µg | $397.00 |
UBE2J1 kodiert ein im endoplasmatischen Retikulum (ER) verankertes E2-Ubiquitin-konjugierendes Enzym, das mit E3-Ligasen zusammenwirkt, um fehlgefaltete oder regulierte Substrate für den proteasomalen Abbau zu ubiquitinieren. Es ist an der ER-assoziierten Degradation (ERAD) beteiligt und verknüpft die Proteinkontrolle mit der Aktivität des Ubiquitin-Proteasom-Systems sowie der Aufrechterhaltung der ER-Homöostase unter zellulärem Stress. Durch die Modulation der Proteostase beeinflusst UBE2J1 Signalwege, die mit der Unfolded-Protein-Response (UPR), der Reifung sekretorischer Proteine und dem Turnover membranassoziierter Proteine zusammenhängen. Eine Fehlregulation von ERAD-Komponenten, einschließlich UBE2J1, ist für die Forschung an Erkrankungen relevant, die durch proteotoxischen Stress und einen veränderten ubiquitinvermittelten Proteinumsatz gekennzeichnet sind.
Das UBE2J1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des UBE2J1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des UBE2J1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von UBE2J1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die UBE2J1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von UBE2J1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der UBE2J1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.