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TudorSN Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425184-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen Snd1 kodiert TudorSN (staphylokokkale Nuklease und Tudor-Domäne enthaltend 1), ein multifunktionales RNA-bindendes Protein, das RNA-Prozessierung mit Programmen der Genregulation verknüpft, indem es am RNA-induzierten Silencing-Komplex, an der mikroRNA-vermittelten Repression sowie an spliceosomenassoziierten Vorgängen beteiligt ist. TudorSN trägt zur Kontrolle der mRNA-Stabilität und der Translation bei und wurde in verschiedenen Zelltypen mit transkriptioneller Ko-Regulation, der Dynamik von Stressgranula sowie lipid- und stoffwechselbezogenen Signalwegen in Verbindung gebracht. Eine fehlregulierte Snd1/TudorSN-Aktivität geht mit veränderten Proliferations- und Entzündungszuständen einher und wird häufig im Kontext onkogener Signalgebung, Immunregulation und Neurobiologie untersucht. Genetische Perturbationen von Snd1 in Mausmodellen ermöglichen mechanistische Untersuchungen der posttranskriptionellen Regulation, kleiner RNA-Signalwege und von RNA-Protein-Interaktionsnetzwerken mithilfe von CRISPR-basierter Editierung, funktioneller Genomik und signalwegfokussierten Assays.
TudorSN Das Double-Nickase-Plasmid (m2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Snd1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Snd1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Snd1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Snd1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.