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TRPC6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401205-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TRPC6 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401205-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes TRPC6 kodiert einen nichtselektiven, Ca2+-permeablen Kationenkanal der Transient-Receptor-Potential-(TRP)-Familie, der nachgeschaltet an die Phospholipase‑C-Signalkaskade und durch Diacylglycerol aktiviert wird. Der durch TRPC6 vermittelte Ca2+-Einstrom unterstützt den rezeptoroperierten Calciumeinstrom und formt die intrazelluläre Calciumdynamik, die Zytoskelett-Umbau, Kontraktilität und Genexpressionsprogramme wie die NFAT-abhängige Signalgebung reguliert. Der Kanal ist an mechanosensitiven und GPCR-gekoppelten Signalwegen in renalen Podozyten und in vaskulärer glatter Muskulatur beteiligt; eine veränderte TRPC6-Aktivität wird mit proteinurischen Nierenerkrankungs-Phänotypen und kardiovaskulärem Remodeling in Verbindung gebracht. TRPC6 wird außerdem im Kontext calciumabhängiger Proliferation und Migration untersucht und ist damit für vielfältige Workflows in der Zellsignalgebung und Ionenkanalforschung relevant.
TRPC6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TRPC6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TRPC6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TRPC6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TRPC6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TRPC6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TRPC6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TRPC6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TRPC6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TRPC6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.