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TrkB Double Nickase Plasmid (h) | sc-400142-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TrkB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400142-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NTRK2 kodiert die Rezeptor-Tyrosinkinase TrkB, einen hochaffinen Rezeptor für BDNF und NT-4/5, der die neuronale Differenzierung, synaptische Plastizität und das aktivitätsabhängige Überleben reguliert. Die Ligandenbindung löst eine Autophosphorylierung von TrkB aus und aktiviert PI3K–AKT-, RAS–MAPK/ERK- und PLCγ-Signalwege, die Transkriptionsprogramme, Zytoskelett-Umbau und calciumabhängige Prozesse steuern. In der menschlichen Biologie wird eine fehlregulierte TrkB-Signalgebung mit neuroentwicklungsbedingten und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht und zudem in onkogenen Kontexten untersucht, in denen eine veränderte Rezeptoraktivität Proliferation und Migration beeinflussen kann. Als Knotenpunkt, der Neurotrophin-Signale mit Wachstums- und Stressantworten verknüpft, wird TrkB häufig in mechanistischen Studien zur Schaltkreisfunktion, zu Zellschicksalsentscheidungen und zur Signaltransduktion eingesetzt.
TrkB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NTRK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NTRK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NTRK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NTRK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.