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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Trk C Double Nickase Plasmid (h) | sc-400854-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Trk C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400854-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NTRK3 kodiert die humane Rezeptor-Tyrosinkinase TrkC, einen hochaffinen Rezeptor für Neurotrophin‑3, der neuronale Differenzierung, Überleben, Axonführung und synaptische Plastizität reguliert. Nach Ligandenbindung aktiviert TrkC die Signalkaskaden MAPK/ERK, PI3K–AKT und PLCγ und koordiniert dadurch Transkriptionsprogramme sowie den Umbau des Zytoskeletts. Eine dysregulierte NTRK3-Signalgebung wurde mit veränderten neuroentwicklungsbezogenen Prozessen in Verbindung gebracht und auch in die onkogene Signalübertragung einbezogen, etwa durch Rezeptoraktivierung oder Genfusionsereignisse. Entsprechend wird NTRK3 breit in der Neurobiologie, in Studien zu Rezeptor-Trafficking und Phosphorylierungsdynamik sowie in krankheitsrelevanten Analysen von Signalnetzwerken untersucht.
Trk C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NTRK3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NTRK3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NTRK3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NTRK3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.