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TRIM72 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403554-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRIM72 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403554-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRIM72 (auch bekannt als MG53) kodiert eine muskelreich exprimierte E3-Ubiquitin-Ligase mit Tripartite-Motif, die als Reaktion auf mechanische oder oxidative Schädigung die Reparatur der Plasmamembran und die Proteostase koordiniert. TRIM72 ist an Vesikeltransport und verletzungsinduzierter Signalübertragung beteiligt, indem es Reparaturkomplexe als Gerüstprotein organisiert und den ubiquitinabhängigen Abbau zentraler Komponenten moduliert und so Stressantwort- und Membran-Remodeling-Prozesse integriert. In quergestreifter Muskulatur und Kardiomyozyten beeinflusst die TRIM72-Aktivität die zelluläre Widerstandsfähigkeit, indem sie die Reparatureffizienz sowie nachgeschaltete entzündliche und metabolische Signale reguliert. Eine dysregulierte TRIM72-Expression oder -Funktion wurde mit Phänotypen von Muskelschädigung und kardiometabolischen Stresszuständen in Verbindung gebracht, was TRIM72 für mechanistische Studien zur Membranintegrität und Stresssignalgebung in humanen Zellen relevant macht.
TRIM72 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRIM72-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRIM72 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRIM72-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRIM72-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.